Archiv der Kategorie: Digital Humanities

Schwache Verben im Mittelhochdeutschen

2016 habe ich eine Seminarsitzung bei youtube hochgeladen, da ich selbst aus persönlichen Gründen nicht vor Ort sein konnte. Es ist eine Sitzung aus dem Seminar „Einführung in die Ältere deutsche Sprache und Literatur“ und es geht um schwache Verben im Mittelhochdeutschen. Ich habe mich entschieden, dass Video jetzt (ein Jahr später) öffentlich zugänglich zu machen. Als Wiederholung oder als Lernhilfe profitiert vielleicht der ein oder andere noch davon – trotz des erstmalig erprobten, eher laienhaften Videoschnitts.

 

Hier sind die Arbeitsblätter zu den schwachen Verben:

Arbeitsblatt_swV

Arbeitsblatt_swV_Lösung

Viel Erfolg!

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Open Access in der Wissenschaft

Bei der Diskussion um die VG Wort-Kontroverse  kamen immer zentralere Fragen auf, wie nicht nur mit Autorenrechten und Verlagen, sondern generell mit öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen umgegangen werden soll. Hierzu hat der Deutschlandfunk mich im Januar noch einmal eingeladen, mit Ulrich Herb und Christoph Schönberger in der Reihe „Wem gehört das Wissen?“ zu diskutieren.

Der Streit der Wissenschaftscommunity mit den Fachverlagen

Zum Ende unserer Reihe über wissenschaftliches Publizieren fragen wir: Welche Alternativen gibt es schon jetzt zu den etablierten Journalen? Haben die Fachverlage mit ihren hohen Abo-Kosten noch eine Berechtigung? Sollte öffentlich finanzierte Forschung grundsätzlich frei verfügbar sein?

Als Follow-up habe ich bei digihuman.org mit Andreas Schiel einen Dialog geführt, der noch einen Schritt weitergeht und neben Publikationswegen auch über die sozialen Auswirkungen möglicher Open Access-Formen nachdenkt.

Freier Zugang zu allen Forschungsergebnissen?

Wer bürgt für Qualität von Wissenschaft im digitalen Zeitalter?

Egalisierung von Wissen und Wissenschaft durch open access?

Hoffentlich werden in Zukunft noch viele solche Diskussionen geführt. Auch bei fiktionalen Werken bin ich inspiriert durch Open Culture-Vorreiter Cory Doctorow schon lange der Überzeugung, dass man guten Content auch ohne Verlage publizieren kann. Wenn man sich doch entschließt, mit einem Verlag zu arbeiten, sollte dies eine Kooperation sein, die Autor, Verlag und Leser begünstigt. Leider ist dies bei vielen Wissenschaftsverlagen nicht der Fall.


Mitarbeit beim Mittelalterblog

Seit langem beäugt man sich schon, jetzt hat mich der Mittelalterblog ins Kollektiv assimiliert. Ab Februar 2017 betreue ich zusammen mit Hanne Grießmann beim Open Access-Projekt „Mittelalter – Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte“ das Ressort Germanistik (mittelhochdeutsch). Wer gerne etwas beitragen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Sehr beliebt ist für laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte z.B. die Kategorie 1000 Worte Forschung, mit denen man ein Thema markieren und zur Diskussion stellen kann.

Das heißt natürlich nicht, dass es auf diesem Blog keine Beiträge mehr im üblichen Schneckentempo geben wird. Im Moment bin ich sehr mit meiner Dissertation beschäftigt. Die 1000 Worte Forschung über mein Projekt gibt es dann demnächst beim Mittelalterblog.


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